Robert Basic über den Blog Hype und Second Life

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Heute am frühen morgen (jetzt haben wir es gerade mal 7.27Uhr), ist mir in meinen Google Alerts direkt mal ein Bericht aufgefallen, der auf den ersten Blick gar nichts mit Second Life zu tun hatte. Ein Bericht über Blogs. Noch besser könnte man es beschreiben mit dem Ende des Hypes um Blogs.

Hypes sind ja so eine Sache. Irgendeiner entdeckt etwas, findet es toll, trägt es jemanden weiter bis es letztendlich einer in die Finger bekommt, der im Fernsehen darüber berichtet. Nun berichten alle. Das ging nicht nur Second Life so – mit dem “Hype”. Hype in Anführungszeichen, weil Hype ja eigentlich nichts anderes ist als eine spektaküläre, mitreißende Werbung. Medienrummel halt. Nun, aber wenn man sich das durch den Kopf gehen lässt, was ist dann alles nen Hype? Tote Menschen sind dann meist ein Hype. Oder ist sogar der FC Bayern ein Hype? Irgendwie ist vieles in dieser Hinsicht ein Hype. Aber gerade im Fall Second Life wird es immer wieder gerne als Beispiel genommen, dass dieser Hype abgeklungen ist. Aber ist das dann nicht auch ein Hype, denn schliesslich wird ja andauernd darüber berichtet.

Robert Basic erklärt den Hype um Blogs nun als “vollendet”. Also der Hype ist vorbei. Aber trotzdem sieht er Blogs auch als Medium, welches sich durchgesetzt hat. Ähnlich sehe ich es mit Second Life. Und er auch. Zumindest denkt er dass sich Second Life durchsetzen wird.

In dem Absatz “Übertreibung als Vorausahnung” erklärt er folgendes:

Dennoch würde ich gerne einen Punkt dabei festhalten, wenn es um die Außenbetrachtung seitens der Einnorder, eben der Medien geht: Wir hatten ähnliche Effekte in der New Economy beobachten können. Vieles wurde übertrieben dargestellt, was machbar wäre. Doch nachträglich betrachtet stellen wir fest, dass das meiste gar untertrieben war. So lachen wir über den Hype von Second Life? Ja und, jeder, der auch nur ein bisschen Fantasie hat, weiß, dass Second Life übermorgen eine weitaus größere Realität sein wird als es heute vorstellbar ist.

Eine positivere Werbung kann sich Linden Labs doch schon gar nicht mehr vorstellen. Viele “Neider” und “Besserwisser” die Second Life als tot, langweilig oder als Eintagsfliege abstempeln werden bestimmt eines Tages doch nochmal in der virtuellen Welt vorbeischauen. Ob es nun einfach nur der Kommunikation und sozialen Gemeinschaft wegen ist oder man sich mit der eigenen Firma im 3D-Internet präsentieren möchte. Second Life ist mit der Zeit um einiges stabiler geworden, auch für Firmen, Bildungseinrichtungen und Jugendschutz wurde einiges getan. Auch der Einstieg ist etwas erleichter worden um die Steuerung des Avatars einfacher zu erlernen. Aber es ist wie mit vielen anderen Sachen – man muss es auch wollen. Oder wer bastelt sich seinen eigenen Onlineshop zusammen ohne irgendwann einmal im Internet nach einer Hilfelösung zu suchen? Ich denke kaum einer.

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  1. [...] ich bin auf einen Blog gestoßen, das einen Vergleich der Blogsphäre mit Second Life zieht. Sehr interessant – denn in gewisser Weise trifft er sogar [...]



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